Das System

Wände

Außenwände MHM

Die ökologische Wand aus Massivholz

Bereits im Jahr 2005 haben wir uns die Frage gestellt: welche Art von Wand kann für unser Unternehmen auf dem Markt der vorgefertigten Holzwände am idealsten sein?

Die Wahl fiel dann auf unseren Partner und Mitentwickler der Massivholzwände der deutschen Firma Hundegger – auf die MHM.

Die Wand, die wir einsetzen, ist die Folge einer kontinuierlichen Verbesserung; sie unterscheidet sich auch von allen anderen Wänden der gleichen Marke in einem wesentlichen und wichtigen Punkt:
– alle Bretter werden vor dem Zusammenbau auf allen vier Seiten gehobelt und es ensteht somit eine wesentlich kompaktere und präzisere Wand.

Und es ist für uns immer wieder eine große Zufriedenheit, dass unsere Kunden von unseren Produkten hoch überzeugt sind.

Vier Faktoren zeichen diese Wand:

Massiv
Ökologisch
Atmungsaktiv (diffusionsoffen)
Hohe thermische Masse

20,0 cm – 24,5 cm – 29,0 cm – 33,5 cm

Unser System der Massivholzwände bestätigt auch, dass sie robust wie Mauerwerk sind und trotzdem ohne den Einsatz von Klebstoffen oder schädlichen Chemikalien auskommen.

Es handelt sich um eine Platte aus kreuzlagig angeordneten und mit Aluminiumnägel befestigten Bretter, die zuvor gehobelt, prismiert und einseitig gerillt wurden.
Aufgrund der Abwesenheit von Leimen ist die Atmungsaktivität der Wand und somit ein hohes Maß an Wohn-Komfort gewährleistet.

Die Wandstärken können in Bezug auf Stabilität, Masse und thermische Trägheit, thermische und akustische Dämmung mit folgenden Maßen gewählt werden: 20,0 – 24,5 – 29,0 und 33,5 cm.

Außenwände in XLAM

in Ausarbeitung

Außenwände in Rahmenbau

Das Bausystem als Ständerwand ist mit Sicherheit das bekannteste auf dem Markt.

Es handelt sich dabei um eines der ersten Bausysteme im Holzhaussektor, sei es als vorgefertigte als auch auf der Baustelle errichtete Wand.
Das Prinzip basiert auf eine tragende Struktur aus Holz mit Schwelle, Rähm und Pfosten und beidseitiger verschiedener Beplankungen, welche mittels Nägel oder Klammern befestigt werden.

So viele Firmen es auch gibt, die Stukturen als Ständerbau vorschlagen, so umfangreich sind auch deren Ausführungen.

In erster Linie sollte man wissen, dass diese Wände generell ein geringes Gewicht aufweisen und dadurch aufgrund der geringen Masse sich nicht für wärmere Bauzonen eignen. Gegenteilig präsentieren sie sich mit besseren thermischen Eigenschaften bei geringeren Wandstärken.

Da die Bauweise sehr komplex ist, man nenne die Zusammensetzung der verschiedenen Schichten, muss bei diesem System mit größerer Vorsicht geplant (Dampf-Diffusion) und verarbeitet werden. Auch schon kleinere Fehler können sich später groß bemerkbar machen. In den meisten Fällen ist die Ständerwand auch nicht diffusionsfähig („atmungsaktiv“).

Wir von RaRo Haus können ein System anbieten, das sich bereits bei verschiedenen Bauten bewährt hat.
Je nach Anforderungen des Bauherrn kann der Aufbau gestaltet werden, so lt. Nachfrage nach Thermik, Stärke, Akustik und Installationen (mit oder ohne Installationsvorbau). Auch die verschiedenen Komponenten, außer der tragenden Struktur, kann der Bauherr selbst wählen; natürlich immer im Einklang mit Qualität und Funktionalität.

Innenwände in Ständerbau

Die Innenwände des Gebäudes sind vorwiegend als Rahmenbau vorgesehen, d.h. aus Holzstehern, in der Mitte eine akustische Dämmung aus Steinwolle und einer beidseitigen Beplankung.

Die Breite der Wand variiert in Abhängigkeit von der statischen und anlagetechnischen Notwendigkeit.
Das verwendete Holz ist KVH, Bi- oder TriLam.
Die seitliche Beplankung wird lt. Wahl des Bauherrn definiert, und zwar nach seinen finanziellen, akustischen und statischen Anforderungen.

Die Innenwände als Rahmenbausystem haben folgende Vorteile:

  • hohen Schallschutz
  • erleichterte Installationen auf der Baustelle
  • Einbau der Installationen (Beispiel Entlüftungen und Abflüsse, Unterputzgegenstände, …) direkt in der Wand
  • Einbau von Schiebetüren in der Wand
  • Erstellung von gekrümmten Wänden

Es sind folgende Beplankungen möglich:

  • mit einziger Platte aus Gipsfaser Fermacell 15 mm
  • mit doppelter Platte aus Gipsfaser Fermacell 2*12,5 mm
  • mit statischer Aussteifungsplatte und Putzträgerplatte
  • sonstige Beplankungen auf Anfrage

Für die Trennwände zwischen verschiedene Wohneinheiten empfehlen wir die doppelte Wand, jedoch auch eine Wand mit mehreren Schichten kann in gewissen Fällen eingesetzt werden.

Decken

Brettstapel-Decken

Die Brettstapel-Decke

Die Brettstapeldecke besteht aus 4 cm dicken massiven Brettern,  die vertikal aneinander mittels formaldehydfreiem Leim zusammengefügt sind.

Aufgrund der optimalen thermischen Eigenschaften eignet sich dieser Deckentyp auch als Trenndecke zum Kellergeschoss.

Die Fertigstellung des Unterbodenaufbaus kann als Trockensystem oder als traditionelles Estrich-System zum besseren Schallschutz erfolgen.

Die Anwendung dieser Bauweise hat die folgenden Vorteile:

  • Überbrückung großer Spannweiten mit minimalen Stärken
  • geringe Verformung
  • hoher Schallschutz
  • hohe thermische Eigenschaften
  • geringe Montagezeiten
  • diffusionsoffen: als Sichtdecke wird ein wohlfühliges Ambiente mit Selbstregulierung der Temperatur und Feuchtigkeit geschaffen  

Es sind verschiedene Oberflächen erhältlich:

  • industrie: in diesem Fall kann die Decke mit einer Gipskartonplatte beplankt und anschließend gestrichen oder verputzt werden
  • in Sicht: in diesem Fall stehen verschiende Oberflächentypen zur Auswahl

Decken in XLAM

in Ausarbeitung

Holzbalken-Decke

Die Holzbalkendecke besteht aus Bi-Lam Balken in Fichte und einer 32 mm starken Nut-Feder Schalung, die als Auflage und Trittebene dient.
Die Dimensionierung der Balken erfolgt lt. statischen und, falls in Sicht, auch lt. ästhetischen Erfordernissen.

Um geringe Deformationen und höhere Trittschallwerte zu erhalten, sollten die Deckfelder möglichst kurz gewählt werden. In Abwesenheit von tragenden Innenwänden muss jedoch auch zu erhöhten Trägern aus Leimholz oder auch mit Holz verkleideten Stahlträgern zurückgegriffen werden.

Eine Holzbalkendecke ist aber nicht nur als Sichtdecke lieferbar, sondern sie kann auch mit einer Gipskartonplatte beplankt und anschließend gestrichen oder verputzt werden. In diesem Fall wird die Decke zum Großteil mit Steinwoll-Dämmung gefüllt, sodass dadurch ein höherer Schallschutz zwischen den Stockwerken erreicht werden kann.

Beispiel einer Holzbalkendecke mit Zirbel-Schalung

Auch für diesen Deckentyp ist ein Bodenaufbau als Trockenbau oder tradizioneller Estrich möglich.

Dächer

Das sogenannte „Systemdach“ ist eine Bauart, welche die RaRo Haus standardmäßig bei allen Bauten anwendet.

Dies ist das einzig gültige System, das eine perfekte Luftdichtheit eines Niedrigenergie-Gebäudes gewährleisten kann.

Die Realisierung der Dächer mit „doppelter Hinterlüftung“ mit ökologischen Dämmpaneelen aus Holzfaser ist auch ein wesentlicher Aspekt, mit dem wir unseren Kunden eine erhebliche Qualität des Gesamten bieten können.

Aber nicht nur; indem wir dieses System mit einer erhöhten Dämmstärke, welche als Aufsparren- oder auch teils als Zwischensparrendämmung ausgeführt werden kann, sind wir in der Lage auch die sommerliche Überhitzung ohne Probleme zu bewältigen.

Durch die ausführliche 3D Planung und die Zuschnittarbeit an Abbundmaschinen der letzten Generation, werden uns keine Grenzen bei der Realisierung jeglicher Art von Dächern gesetzt, egal ob es sich dabei um einen Sattel- oder Pultdach, Flach- oder gekrümmtes Dach, mit Gauben oder Sonderformen handelt.

Wie bereits bei den massiven Außenwänden angewendet, wird auch beim Dachsystem eine diffusionsoffene Bauweise bevorzugt.

Die Eindeckung selbst kann natürlich der Bauherr wählen, ob

  • mit Ton- oder Zementdachplatten
  • in Blech
  • mit geschieferten verschiedenfärbigen Bitumenbahnen
  • mit extensiver oder intensiver Begrünung
  • mit Schotter oder Lehmgranulat